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TWENTY NINE 9-BALL OPEN 2009
huebler in freising

Huebler gewinnt in Freising

Das Zum dritten Mal fand in Freising das Twenty Nine 9-Ball Open im gleichnamigen Billardcenter statt. Der PBC Freising hatte als Organisator wieder hervorragende Arbeit geleistet und mit MC Sebastian „Agassi“ Wanzke natürlich auch den besten Moderator aus der Region am Start. Zum Auftakt gab es ein fast zweistündiges Special Event „Challenge the Champion“, bei dem viele der Anwesenden ein Spiel 9-Ball gegen mich antreten durften. Die jeweiligen Sieger erhielten dann als Preis ein T-Shirt mit der Aufschrift „I shot the legend“, was bei vielen sehr gut ankam. Nachdem der Trubel etwas nachgelassen hatte, ging mit fast einstündiger Verspätung der Hauptevent los.

60 Spieler hatten den Weg nach Freising gefunden, um im direkten KO System auf 7 Siege den Sieger in den frühen Morgenstunden zu ermitteln. Da es traditionsgemäß keine Setzliste gab, kam es bereits in der ersten Runde zu einigen Knallerpartien.

Ich hatte gegen 22.30 Uhr das Vergnügen gegen den Münchner Au Yeng, den ich knapp mit 7-5 besiegen konnte. Der zweite Gegner hieß Baretta und mit 7-1 konnte ich hier relativ locker in die Runde der letzten 16 einziehen. Dann wartete mit dem Regensburger Michael Werner kein Unbekannter auf mich. Es entwickelte sich ein Kopf an Kopf Rennen, bei dem ich am Ende zwar glücklich aber nicht unverdient mit 7-6 als Sieger hervorging. Im Viertelfinale hatte ich es mit Benjamin Heimmerer aus München zu tun, der sich mittlerweile nicht nur einen Namen in der deutschen Bundesliga gemacht hat, sondern auch bei der Eurotour dem ein oder anderen namhaften Spieler bezwingen konnte. Ich ging zwar relativ schnell mit 3-0 und 4-1 in Führung, aber Benny schloss wieder auf und machte es zum 5-5 Zwischenstand wieder spannend. Eine dann leichtfertig und fast gerade verschossene 5 auf die Ecktasche des jungen Münchners, brachte mich zurück auf die Gewinnerstraße. Ich konnte mit 7-5 das Match nach Hause schaukeln.

Im Halbfinale gegen den Lokalmatador Andy Galsterer ging es dann unmittelbar weiter. Ich spielte zwar immer noch nicht auf einem Niveau mit dem ich leben kann, aber die Kurve ging, trotz fortgeschrittener Uhrzeit von 6 Uhr morgens, weiterhin nach oben. Mit 7-3 konnte die die zweite Finalteilnahme im dritten Anlauf erreichen.

Nun sollte es zum Showdown mit Titelverteidiger Roman Hybler (CZE) und mir als Sieger des Jahres 2007 kommen. Ich gewann das Ausspielen und hatte ein erfolgreiches Break. Die 2 lief zwar einschussbereit vor ein Eckloch, allerdings mogelten sich 2 andere so davor, dass ich nur ein Push-out zum Jumpshot anbieten konnte. Diese Gelegenheit nutzte Hybler sofort und ergriff damit die Initiative. Ich hatte dann noch eine einzige Chance in Spiel 2, wobei ich mit links spielend die Position von 5 auf 6 vergeigte und dann die 6 verschoss. Der Tscheche nutzte diesen Fehler gnadenlos und machte in der Folge 3 Partien vom Break weg und spielte zweimal eine fast perfekte Sicherheit. Ich konnte im gesamten Match nur 3 Kugeln versenken und musste damit eine bittere 0-7 Klatsche im Finale hinnehmen.

Bericht von Ralf Souquet - visit his new Website http://www.souquet.de/

 

 

 

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