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Details eines Queues 1. Cue Tip - Leder: Hergestellt aus verschiedenen Lederarten und Produktionsarten wird das gepresste Leder auf die Ferrule geklebt. Auf die Spielfläche des Leders wird eine Billardkreide aufgetragen. Diese Kreide erlaubt den kontrollierten Kontakt wenn man die Spielkugel ausserhalb der Mitte (Effet) stößt. 2. Ferrule: Die Ferrule bildet das Abschluss-Stück im Tip Bereich und verändert / verringert zugleich die Vibration des Queues an sich. Bei den Ferrulen gibt es zwei Basis Ausführungen - oben geschlossen oder offen. Bei den Materialien werden für High End Cues meistens Ivory Ferrulen verwendet. Desweiteren gibt es Gewebeferrulen, verschiedene Kunststoffarten und bei billigen Queues auch Plastikferrulen. 3. Shaft - Oberteil: Ahorn Hölzer aus den kälteren Regionen sind die beliebteren Hölzer der Queuebauer weil diese heller, dichter und resitenter sind. Diese Hölzer sind meistens viele Jahre alt und werden sehr sorgsam getrocknet. Besonders beachtet wird auch der gleichmäßige und gerade Faserlauf. Die Längen der Oberteile beginnen bei etwa 29 inch. Die ersten 2 bis 6 inch von der Verschraubung an sind lackiert um Verschmutzungen zu mindert. Oberhalb dieses Bereichs ist das blanke Holz mit einem sehr feinen Schliff. Der Durchmesser am Ferrulenbereich beträgt meist 13mm, kann aber nach Spielart und Bedürfnis zwischen 14 und 9mm schwanken. Der Schliffwinkel zwischen den ersten 6 und 14 inch bestimmt die Härtegrade eines Oberteils. Abschließend - diese Komponenten und das Gewicht eines Oberteils beeinflussen sowohl die Balance, das Gefühl und die Spielbarkeit eines Queues. 4. Joint Der Joint bildet die präzise Verbindung von Oberteil(shaft) und Griffstück (Butt). 5. Pin - Schraube: Meist ein Metallstift der in das vordere Ende des Forearms mit Hilfe eines Spezialklebers eingeschraubt wird. Er sichert die Verbindung zwischen Oberteil und Griffstück. Hier gibt es viele Gewindearten und einige Verbindungsarten. 6. Collar - Hülse: Diese Hülsen aus Edelstahl, Ivory oder einer Kunststoffmischung werden auf den Forearm geklebt. Sie stabilisieren zugleich das Griffstück. 7. Rings - Ringe: Diese Ringe werden oft zur Dekoration in Oberteil, Forearm und Butt-Sleeve Bereich eingesetzt. 8. Forearm - vorderes Griffteil: Der Forearm ist der Bereich zwischen Joint und Handle (Griffband Bereich). Dieses Stück kann aus den unterschiedlichsten Harthölzern bestehen - welche bei Custom Queuebauern sehr sorgfältig ausgewählt, getrocknet und verarbeitet werden. Dieser Bereich ist sehr oft mit Einlegearbeiten (Inlays) geschmückt. Außerdem bekommt es eine aufwendige Lackierung um das Holz vor verschiedensten Einflüssen zu schützen. 9. Points - Spitzen: Dies sind die Spitzen-Inlays welche es in den verschiedensten Variationen gibt. Sie haben meist eine gerade Anzahl (2,4,6,8...) und gelegentlich verschiedene Höhen (Längen). Als Kontrast werden teilweise Veneers an die Seiten der Points gelegt um die Form und Farbe hervorzuheben. Teilweise werden diese Points als Inlays in die Queues eingearbeitet. Eine andere Methode ist das Splicen wobei in den Forearm V-Keile geschitten werden und dazu die Point Gegenstücke. (Eine in der Tradition ältere Bauweise). 10. Inlays - Einlagen: Als Inlays werden Materialien wie Exotischen Hölzern, Edelmetallen, Ivory, Halbedel- und Edelsteinen verarbeitet. Die Inlays Arbeit wird im End-Mill oder CNC Verfahren getätigt. Bei ersterer braucht der Queuebauer ein sehr gutes Auge, eine extrem ruhige Hand und viel Zeit und Geduld. Hier spricht man von "masterful artistic". Seit Einführung der CNC Technik bieten sich Queuebauern unglaubliche Möglichkeiten an Design und Präzision - was bei einer Handarbeit nie möglich wäre. Die Inlays an sich haben in der Regel keine Auswirkung auf das Spielverhalten eines Queues. 11. Wrap - Griffbereich: Dieser Wrap Bereich wird meist mit Irish Linen, Leder oder Kork (Griffband) versehen um einen sicheren Halt zum Queue zu bieten und Schwingungen zu absorbieren. 12. Handle - Handstück: Der Handle Bereich befindet sich innerhalb des Wrap Bereichs und ist direkt mit dem Forearm verbunden. Er besteht in den meisten Fällen aus Ahorn. Gelegentlich werden hier auch Edelhölzer mit Inlays verwendet - dann gibt es kein Griffband. Die Lackierung ist hier dann verstärkt um eine Abnutzung zu vermeiden. Innerhalb des Handle Bereichs beginnt der Balance Bereich eines Queues. 13. Butt-Sleeve - Endstück: Das Butt-Sleeve besteht wie auch der Forearm meist aus Edelhölzern welcher mit teils sehr auswendigen Inlays geschmückt ist. Er wird mittels Verschraubung und Klebung am Handle befestigt. Im inneren werden sehr oft die Gewichtsschrauben eingesetzt. 14. Butt / End Cap - Das End Cap ist sozusagen das Abschuss-Stück des Queues. Es schützt das Butt-Sleeve vor Beschädigungen und ist teilweise der Halt für Gewichtsschrauben. Ausserdem wird dort der Bumper befestigt. 15. Bumper: Der Bumper besteht in den meisten Fällen aus Gummi. Er wird teils geschraubt oder auch geklebt.
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